| The Right and the Obligation! | ---- | Das Recht und die Pflicht! | |
| Futures Terms: | ---- | Futures-Begriffe: | |
| 001 | What is a Future? | ---- | Was ist eine Future? |
| ---- | Die Kontraktform Future ist ursprünglich mit der Gründung des Chicago Board of Trade (CBoT) 1848 entstanden. Diese Börse erlaubte es Farmern, ihre noch nicht geernteten, landwirtschaftlichen Produkte zu einem vorher vereinbarten Preis zu verkaufen. Rechtlich gesehen ist ein Future eine für beide Kontraktparteien verbindliche Vereinbarung, eine bestimmte Menge eines Objektes (Underlying) an einem späteren Fälligkeitstag zu einem bei Vertragsabschluß festgelegten Preis zu liefern oder abzunehmen. Futures werden aufgrund ihrer standardisierten Vertragskonditionen an Börsen gehandelt. Sie sind im Gegensatz zu Forwards nicht mit einem Erfüllungsrisiko verbunden, da zwischen die Vertragsparteien eine Clearing-Stelle geschaltet wird, welche die Einhaltung des Kontraktes garantiert. Die Erfüllung der Kontrakte erfolgt in der Regel nicht durch Lieferung und Abnahme des Basiswerts, sondern durch Abschluß eines Gegengeschäfts vor Fälligkeit (Glattstellung). Standardisierte Terminkontrakte mit eindeutig festgelegten Eigenschaften. Standardisierte, an Börsen gehandelte unbedingte Termingeschäfte. Unterschieden werden Financial Futures, denen Finanzgeschäfte zugrunde liegen, und Commodity Futures, denen Warengeschäfte zugrunde liegen. Im Rahmen eines Futureskontrakts verpflichtet sich die eine Vertragspartei eine definierte Menge einer ?Ware? (Rohstoff oder Finanztitel) einer festgelegten Qualität zu einem festgesetzten Preis an einem bestimmten Ort zu liefern. Die andere Vertragspartei verpflichtet sich zur Abnahme. Dem Kontraktgegenstand entsprechend, spricht man von Financial Futures (Finanzterminkontrakte) und die Commodity Futures (Warenterminkontrakte). Finanz- und Warenterminkontrakte werden an eigens dafür eingerichteten Terminbörsen (z. B. Deutsche Terminbörse) gehandelt. Die physische Abnahme aus dem Kontrakt ist heute oftmals nicht mehr notwendig, da im Rahmen des Cash Settlement lediglich Ausgleichszahlungen erfolgen. Terminkontrakt bei dem sich eine Vertragspartei verpflichtet, eine bestimmte Menge einer "Ware" (Rohstoff oder Finanztitel) mit festgelegter Qualität zu einem bestimmten Preis an einen bestimmten Ort zu liefern. Die andere Vertragspartei verpflichtet sich zur Abnahme. Je nach Natur der "Ware" spricht man von Financial Futures (Finanzterminkontrakte) oder Commodity Futures (Warenterminkontrakte). Diese werden an eigens geschaffenen Terminbörsen gehandelt. Da oftmals lediglich Ausgleichszahlungen erfolgen, ist die physische Abnahme heute meist hinfällig. | ||
| 001 | What is a Futures? | ---- | Was ist eine Futures? |
| ---- | Termingeschäfte, die hinsichtlich Laufzeit, Volumen, Basispreis etc. standardisiert sind, sodass bei Abschluss nur noch eine Einigung über die Anzahl der Kontrakte, den Preis und die Auswahl unter den standardisierten Merkmalen notwendig ist. Termingeschäfte beinhalten eine rechtsverbindliche Verpflichtung, eine Ware oder ein Wertpapier zu einem börsenmäßig fixierten Preis zu einem bestimmten, zukünftigen Termin zu kaufen oder zu verkaufen. Futures werden in Form standardisierter Kontrakte an speziellen Börsen (Terminbörsen) gehandelt. Sie können jederzeit während ihrer Laufzeit durch entsprechende Gegengeschäfte (Verkauf erworbener bzw. Rückkauf veräußerter Kontrakte) ausgeglichen (glatt gestellt) werden. Ist eine Glattstellung vor dem Fälligkeitstermin (Verfalltermin) nicht erfolgt, so muß die physische Übernahme bzw. Lieferung der Ware oder des Wertpapiers erfolgen, es sei denn, der geschlossene Vertrag sieht ausschließlich einen Barausgleich vor. Dabei wird eine möglicherweise bestehende Differenz zwischen dem Futurespreis und dem Marktpreis am Verfallstag durch eine entsprechende Geldleistung ausgeglichen. In der Regel hinterlegen die Marktteilnehmer beim Kauf oder Verkauf eines Futures nur einen bestimmten Prozentsatz (Initial Margin) des Preises als Sicherheit für die Erfüllung der Verpflichtung. Dieser unterliegt einer täglichen Neubewertung durch die Marktentwicklung. Futurestransaktionen werden vorgenommen zur: Absicherung eines Warenbestandes gegen Preisrisiken (Hedge-Geschäfte), Sicherung günstiger Kaufkurse oder Ausnutzung temporärer Unterschiede zwischen Kassa- und Terminmärkten (Arbitrageure), Spekulation auf steigende oder fallende Kurse des Basiswertes (Traders). Bedingte Terminkontrakte implizieren keine feste Verpflichtung zur Abnahme oder Lieferung, sondern beinhalten für die Vertragsparteien das Recht des Rücktritts gegen Zahlung eines Reuegeldes bzw. einer Prämie. Wegen der häufig zu spekulativen Zwecken verwendeten Terminkontrakte mit Wertpapieren wurden diese in Deutschland 1931 verboten und erst seit 1970 sukzessive legalisiert. (Futures-Börsen). |